Bereits im 19. Jahrhundert hatten in verschiedenen Zeiträumen herausragende deutsche Wissenschaftler mit ihrer Arbeit in Kuba bedeutende Ergebnisse erzielt. So war es mit Alexander von Humboldt, dem Autor des Werkes „Politisches Essay über die Insel Kuba“, den José de la Luz y Caballero, ein ausgezeichneter kubanischer Erzieher, als den zweiten Entdecker Kubas bezeichnete. Ebenso war es mit Christoph Gundlach, anerkannter Naturalist und Zoologe, der als der „Vater der Ornitologie in Kuba“ gilt.
Auch die herausragendsten Persönlichkeiten der kubanischen Lehre und Wissenschaft bezeigten große Bewunderung für das kulturelle Geschehen im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Deshalb ließ sich José de la Luz y Caballero bei seinem Deutschlandbesuch nicht die Gelegenheit entgehen, mit Goethe in Weimar und mit Humboldt im Museum für Naturwissenschaften Berlin zu sprechen. Luz y Caballero, der „Das Leben Schillers“ ins Spanische übersetzte, beherrschte, wie auch Enrique Piñeyro, die deutsche Sprache und beide förderten die Verbreitung der bedeutendsten Werke deutscher Autoren jener Zeit.
Ein wichtiger Bereich, dem sich die in Kuba ansässigen Deutschen widmeten, war die Förderung des Handels und ausländischer Kapitalanlagen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen, was im 19. Jahrhundert große Ausmaße annahm. Eine Zeit lang waren sie sogar bedeutende Konkurrenten der Interessen der Vereinigten Staaten, Spaniens und Englands.
Die im damaligen Kuba lebenden Deutschen waren in manchen Geschäftsbereichen bahnbrechend. Einer von ihnen ist als Eigentümer von Ländereien am schönen Strand von Varadero verzeichnet, lange bevor die mit dem gleichen Namen benannte Ortschaft im Jahre 1887 gegründet wurde. Andere widmeten sich dem Anbau und der Ernte von Kaffee, wie im Fall von Cornelio Sauchay, der aus Lübeck stammte und Eigentümer der schönen und riesengroßen Kaffeeplantage Angerona in Artemisa war, und bekannter noch war die Firma H. Upmann, die nach Spanien als dem Mutterland Kubas die ersten ausländischen Investoren in der Zigarrenherstellung waren.   
Im Bereich der Finanzen und der Investitionen verdienen die Aktionen der Deutschen in der Zentralregion Kubas Beachtung. Insbesondere in der Gegend von Trinidad, der Wiege von José Manuel Jiménez Berroa (Lico), kubanischer Pianist und Komponist, der 1890 zum Direktor des Konservatoriums von Hamburg ernannt wurde.
Ein Teil der deutschen Bankiers und Händler siedelten sich vorzugsweise in Havanna an, aber auch in der Zentralregion. Sie kamen aus Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig, Hamburg und Bremen. Von letztgenanntem Ort lieferten sie nach Trinidad die so genannten „Bremer Steinplatten“, die für Fußböden von Wohnungen und Bürgersteigen benutzt wurden, was wesentlich zur Schönheit der Stadt beitrug. Nach der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gingen zahlreiche Zuckerfabriken in deutsche Hände über, unter ihnen die Güinia de Soto, die als eine der besten Kubas und der Welt galt.
Zu Eheschließungen wichtiger deutscher Bankiers und Eigentümer mit Vertretern der reichsten Familien aus Trinidad kam es im 19. Jahrhundert. Dies war der Fall von Joachim E. D. Meyer aus Bremen, der die Tochter von Justo Germán Cantero, einer bedeutenden Familie der Gesellschaft Trinidads, heiratete.
Was Cienfuegos, die Perle des Südens, betrifft, so ist die baldige Anwesenheit Deutscher in jener Stadt überliefert. Die Geschichte belegt, dass unter den 36 Siedlern, die von Luis Juan Lorenzo De Clouet Piette, der als Gründer von Cienfuegos gilt, am 20. April 1819 aus dem französischen Hafen Bordeaux dahin gebracht wurden, sich als Teil des Kolonisierungsvorhabens auch die Deutschen Johann F. Eiermann, Schneidermeister, 58 Jahre; Jorge Francisco Reiling, Schneider, 20 Jahre, und S. Horstmann, vom gleichen Beruf, befanden.
Im Verlaufe der Jahre wurde im wirtschaftlich reichen Cienfuegos viel investiert und Finanzen und Handel erfuhren einen Aufschwung, in den die Deutschen eingebunden waren. Der deutsche Unternehmer Gruner würde um 1871 einer der Hauptaktionäre im Eisenbahn-, Bank- und Gasgeschäft jener südlichen Stadt sein, von der aus Produkte wie Zucker, 2 verschiedene Honigsorten, Edelhölzer und Hartholz nach den Häfen von Bremen, Hamburg, Stettin und anderen ausgeschifft wurden.
Die Anwesenheit Deutscher in den Zentralgebieten Kubas trug unbestritten zu einer bestimmten Entwicklung dieser bei, auch wenn zum Ende des 19. Jahrhunderts sie sich bereits über Eheschließungen mit der kreolischen Elite vermischt hatten, was insbesondere in Trinidad der Fall war. 

Die Anwesenheit Deutscher auf kubanischem Territorium nahm 1550 ihren Anfang mit der Ankunft von Johann Tetzler in Kuba, eines Abbau-Experten der Kupferminen von Santiago de Cuba. Dies war das Vorspiel einer ganz besonderen Art von Einwanderung, die sich mit der Zeit hauptsächlich in Havanna, Matanzas, Cienfuegos, Trinidad und Santiago de Cuba konzentrierte.

Ein wichtiger Bereich, dem sich die in Kuba ansässigen Deutschen widmeten, war die Förderung des Handels und ausländischer Kapitalanlagen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen, was im 19. Jahrhundert große Ausmaße annahm.

Ein Teil der deutschen Bankiers und Händler siedelten sich vorzugsweise in Havanna an, aber auch in der Zentralregion. Sie kamen aus Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig, Hamburg und Bremen.