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Wiederkehr und Schwerpunkte

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, daß das Leben eine immer wiederkehrende Kette von Ereignissen, Menschen und Orten ist. Nach meinem Dafürhalten muß dies logischerweise auch so sein, und dabei kommt mir der Gedanke, daß der Mensch in gewisser Weise das Eintönige braucht, um sich mehr oder weniger sicher und mehr oder weniger mühelos zu fühlen. Können Sie sich vorstellen, Sie verrichteten jeden Tag eine andere Tätigkeit, Weihnachten fiele jedes Jahr auf einen anderen Monat und der Zeitpunkt für die Tourismusmessen würde nach unserem Gutdünken ausgewählt. Also das wäre wahrscheinlich unmöglich, und deshalb gibt es das Gewohnheitsgemäße und Schwerpunkte. So wird jetzt im Januar die Fitur veranstaltet, und alle, die wir mit dem Tourismus zu tun haben, sind darauf vorbereitet. Im Frühjahr dann die Osterwoche, dann der Sommer, so ist es nun einmal, und darüber werden wir sprechen. Inmitten dieses bekannten Umfeldes lassen wir ein Stück frei, um mit dem herkömmlichen Verhaltensmuster zu brechen, und hin und wieder auf Reisen zu gehen nach mehr oder weniger bekannten, mehr oder weniger thematischen Regionen. Bevorzugen Sie die weniger thematischen, dann begleiten Sie uns in die Karibik, wo es eine Wiederkehr lediglich des Einmaligen gibt.

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Einen Schritt weiter

Excelencias Turísticas del Caribe ist auf dem deutschen Markt nicht untätig gewesen. Ein Beweis dafür ist die vorliegende Nummer 4, die Sie in der Hand halten.

Die europäischen Märkte haben im Hinblick auf die Destinationen in der Karibik und Lateinamerika in den letzten Jahre an Gewicht und Bedeutung zugenommen; hierbei ist speziell Deutschland vielleicht das interessanteste Entsenderland.

Seit ihrem Bestehen hat sich unsere Zeitschrift in dieser Richtung stärker gemacht und ist heute die weltweit einzige, die - neben sechs weiteren Ausgaben in italienisch, englisch, französisch, holländisch (flämisch), japanisch und spanisch - in deutscher Sprache detailliert über diese Region der Welt berichtet und Dienstreisenden und Touristen auf ganz spezielle Art, über unveröffentlichte Reportagen und kompletteste Reiseführer, die Kenntnisse über Kultur, Menschen, Musik, Gastronomie, Geschichte etc. vermittelt.

In jeder Nummer führen wir die Schönheit der Staaten der Karibik und Lateinamerikas vor Augen, die nicht nur Herren einer unvergleichlich schönen Natur sind, sondern auch über qualitätsmäßig gute touristische Infrastrukturen und Geschäfte, erregende Kulturen und breiteste Sportmöglichkeiten verfügen.

Es ist schließlich unser Wunsch, diese uns Tag für Tag aufs Neue überraschende Welt gemeinsam weiter zu entdecken, und für diesen Zweck geben wir Ihnen nicht nur die Zeitschrift in die Hand sondern auch die Möglichkeit, das kompletteste Portal der Karibik aufzusuchen oder Partner im Club des Exzellenten zu werden, was in vielen Ländern nur Vorteile bringt.

Wir heißen Sie herzlich willkommen bei der eben gestarteten erstaunlichen Reise.

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Die Große Insel

Wir alle mögen das Besondere, wenn es eine gewisse Bedeutung trägt. Aus diesem Grunde unterscheidet sich unsere Nummer 5 von ihren Vorgängerinnen.

Sie ist anders, weil wir ja nun die Karibik etwas kennen und weil wir uns mit jedem Tag mehr in diese Zone verlieben, was wir gern mit Ihnen teilen.

Für die vorliegende Nummer entschieden wir uns für eine Monographie über die „Große Insel“, dieses Land voller Kontraste, das Ihnen seine überaus reiche Natur und den extravertierten und liebenswürdigen Charakter seiner Menschen zu bieten hat.

Auf diesen Seiten begeben wir uns auf die Reise von einem Ende der Insel zum anderen. Dabei haben wir versucht, das Signifikanteste der einzelnen Provinzen festzuhalten und, was noch wichtiger ist, das kubanische Volk zu schildern, das durch seine Wesensart und Lebensweise etwas Einzigartiges ist.

Begleiten Sie uns auf dieser Besuchsreise. Wir sind sicher, daß Sie dabei nicht gleichgültig bleiben werden.

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GEFÜHL DER LEERE

Die Ferien sind ein sonderbares Phänomen mit gleichsam sonderbaren Folgen.

Die Lust auf Urlaub beschlagnahmt unsere Köpfe und füllt sie wie unsere Koffer, wenn der Urlaub näher rückt. Geht er zu Ende, kommt die Leere; das Gefühl, daß man nun auf nichts mehr wartet; und es ist recht schwer, diese Lücke zu füllen, auch wenn man in den darauffolgenden Tagen unaufhörlich über das Erlebte in einem Nostalgiecode redet: “Noch vor zwei Tagen weilten wir dort. Vor einer Woche besuchten wir jenen Ort.”

Analysiert man im Detail die doch so komplexen Beweggründe des Menschen, so zeigen sie sich mitunter als etwas ganz Simples. Alles ist ein Wollen und ein Kämpfen dafür, ein Zu-Schätzen-Wissen, wenn man verliert, was man hat, und das Reisen. Es ist stets das gleiche Modell von Glücklichsein und Leere.

Doch in diesem Prozeß, bei dem wir Neues in uns aufnehmen und bei der Rückkehr das Gefühl haben, es fehlte uns etwas, bleibt der gesamte Komplex doch lohnenswert, denn in dem Maße wie die Nostalgie zur Erinnerung wird, genießen wir alles von neuem, und so wird es in unserem Leben stets bleiben.

Das körperlich und über die Sinne Erlebte gerät schwer in Vergessenheit. Vielleicht ist deshalb das Entdecken durch Reisen eines jener Wunder, das uns die Leere des Daseins auszufüllen hilft.

Wenn auch der Zahn der Zeit nach und nach an den Bildern zu nagen beginnt, so sind doch viele bereits zu einem Teil unserer selbst geworden.

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Ein Wandel

Die Tourismusbranche kann sich nicht außerhalb der die Welt prägenden Geschehnisse bewegen. Wenn auch ihr einziges Ziel in der Promotion von Destinationen und der Gewährleistung der Entscheidung der Reisenden für dieses oder jenes Zielgebiet bestehen sollte, so werden doch Entwicklung, Strategien und Pläne eines jeden Marktes stark von den politischen Ereignissen beeinflußt.

Bei jedem Treffen ist die Unsicherheit zu spüren, und jede getroffene Entscheidung vermittelt uns das Angstgefühl des Publikums, das nicht mehr so wie früher reisen will. Aus diesem Grunde sind die Kommunikationslinien der Zielgebiete immer stärker auf bisher ungebräuchliche Themen – wie die Sicherheit – ausgerichtet. Alle wollen dem Gedanken Nachdruck verleihen, weit entfernt von Problemen zu sein; und wir haben einen Wandel erleben können, bei dem von herkömmlichen Dingen wie dem Exotischen, dem Luxus, den verlorenen Paradiesen oder schlicht den Kosten gewechselt wurde zu sicheren Zielgebieten, einer Flucht aus einer immer komplizierter werdenden Realität.

Vielleicht können wir aus all dem sogar etwas Positives machen und die wünschenswerte Idee wieder aufgreifen, und für einige Tage die Probleme, die Konflikte, also die Realität fernzuhalten und uns in imaginären Glücksblasen in die Oase zu flüchten. Dabei wissen wir, dass sich bei unserer Rückkehr höchstwahrscheinlich nichts geändert hat, doch die Augenblicke des Glücks kann uns keiner nehmen. Letzten Endes setzt sich das Leben aus diesen wenigen und fast verlorenen Augenblicken zusammen, und die Reisen gehören immer dazu.

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Eine Karibik, die anderes ist

Die Karibik liebe ich sehr, wenn es regnet. Hier in dem Pavillon bei einem frischen Platzregen, das Karibische Meer vor mir, sitze ich und denke, dass ein so starkes Empfinden nur selten vorkommt.

Es scheint, als würden all unsere Sorgen mit dem Wasser wegfließen, und am Ende des Sturms fühlen wir uns mehr entspannt und gestärkt für eine Rückkehr zu unserem alltäglichen Leben.

Vielleicht möge ich sie so sehr, weil sich dieses andere Antlitz von dem typischen sonnigen Bild der Karibik unterscheidet. Und dies war immer eins der Ziele dieser Publikation –zu zeigen, was gewöhnlich nicht gezeigt wird.

In übertragenem Sinne ist die Karibik wie ein Regenbogen, denn in ihr vermischen sich Regen und Sonne und die Einflüsse vieler Orte und Ursprünge miteinander - ein unvergleichlicher Reichtum, der auf den ersten Blick schwer zu erkennen ist. Aus diesen Gründen bleiben wir bei dem Versuch, andere Aspekte der Länder dieser Region, deren Kultur und Leute zu reflektieren.

Die touristischen Optionen, die die Karibik den Besuchern anbietet, erweitern sich Tag für Tag; es gibt immer mehr und für jeden Geschmack. So glauben wir, dass es sich lohnt, diese Region unkonventionell und mit Weitblick maximal zu genießen. Entdecken Sie „unsere Reise“.

Diese ist vielleicht eine der wenigsten Gelegenheiten, bei der wir mutig sein können – nichts soll uns daran hindern ...

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Reisen... und reisen

Die ersten Monate des Jahres; man hat Illusionen, Projekte, Reisepläne; schöne Bilder schweben einem vor Augen... und doch gibt es viele Menschen, für die das Reisen nicht so idyllisch verläuft.

In Spanien erleben wir augenblicklich das entsetzliche Immigrationsproblem, wie es in anderen Ländern bereits existiert. Endlose Schlangen; abweisendes Verhalten jener, die wir nie auch nur des Anscheins von Rassismus für fähig gehalten hatten; das Entdecken, dass es die Armut und häufig auch die Verzweiflung in der erbarmungslosesten Form gibt... also ist offensichtlich das Reisen in ein anderes Land nicht immer ein Anlass zur Freude.

Das neue Jahr sollte uns auch zum Nachdenken anregen, um das Glück zu schätzen, sich auswählen zu dürfen, wo man leben und wohin man reisen will; vor allem aber um sich bewusst zu werden, dass bei vielen Menschen diese Reisen durch die Notwendigkeit bedingt sind, neue Horizonte für ein besseres Leben zu suchen.

Es ist schön zu denken, dass Spanien nicht nur im Tourismus ein weltweit führendes Zielgebiet ist. Jetzt ist es an uns, jene aufzunehmen, die sich zum Bleiben entschlossen haben, und vielleicht sollten wir großmütiger, verständnisvoller und echt gastfreundlich sein; jenen die Hand reichen oder ein einfaches Lächeln schenken, die in eine für sie unbekannte Welt kommen, damit diese ihnen nicht unbekannt bleibt und zu ihrem Heim werden kann.

Wir alle kennen die Grenzen des Gesetzes und wissen, dass nicht alles, was man gern möchte, machbar ist. Doch es gibt Gelegenheiten, bei denen über dem “Rationalen” das Menschliche stehen sollte, und hierin fehlen wir alle, wenn wir eine Tür verschließen, ohne zu sehen, welche Geschichte in jenem Gesicht geschrieben steht, ohne uns in die Lage des anderen zu versetzen und seine Gründe zu verstehen suchen. Die Welt ist leider nicht gerecht, doch unsere Geburt auf der “glücklichen” Seite unseres Planeten gibt uns kein Recht, den Rücken zu kehren. Es muss das Anliegen aller sein, für ein besseres und schöneres Zusammenleben zu kämpfen. Wenngleich dieses eine Utopie ist, so bin ich utopisch und meine, dass der Einzelne sehr wohl wichtig ist.

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Reisen... und reisen

Die ersten Monate des Jahres; man hat Illusionen, Projekte, Reisepläne; schöne Bilder schweben einem vor Augen... und doch gibt es viele Menschen, für die das Reisen nicht so idyllisch verläuft.

In Spanien erleben wir augenblicklich das entsetzliche Immigrationsproblem, wie es in anderen Ländern bereits existiert. Endlose Schlangen; abweisendes Verhalten jener, die wir nie auch nur des Anscheins von Rassismus für fähig gehalten hatten; das Entdecken, dass es die Armut und häufig auch die Verzweiflung in der erbarmungslosesten Form gibt... also ist offensichtlich das Reisen in ein anderes Land nicht immer ein Anlass zur Freude.

Das neue Jahr sollte uns auch zum Nachdenken anregen, um das Glück zu schätzen, sich auswählen zu dürfen, wo man leben und wohin man reisen will; vor allem aber um sich bewusst zu werden, dass bei vielen Menschen diese Reisen durch die Notwendigkeit bedingt sind, neue Horizonte für ein besseres Leben zu suchen.

Es ist schön zu denken, dass Spanien nicht nur im Tourismus ein weltweit führendes Zielgebiet ist. Jetzt ist es an uns, jene aufzunehmen, die sich zum Bleiben entschlossen haben, und vielleicht sollten wir großmütiger, verständnisvoller und echt gastfreundlich sein; jenen die Hand reichen oder ein einfaches Lächeln schenken, die in eine für sie unbekannte Welt kommen, damit diese ihnen nicht unbekannt bleibt und zu ihrem Heim werden kann.

Wir alle kennen die Grenzen des Gesetzes und wissen, dass nicht alles, was man gern möchte, machbar ist. Doch es gibt Gelegenheiten, bei denen über dem “Rationalen” das Menschliche stehen sollte, und hierin fehlen wir alle, wenn wir eine Tür verschließen, ohne zu sehen, welche Geschichte in jenem Gesicht geschrieben steht, ohne uns in die Lage des anderen zu versetzen und seine Gründe zu verstehen suchen. Die Welt ist leider nicht gerecht, doch unsere Geburt auf der “glücklichen” Seite unseres Planeten gibt uns kein Recht, den Rücken zu kehren. Es muss das Anliegen aller sein, für ein besseres und schöneres Zusammenleben zu kämpfen. Wenngleich dieses eine Utopie ist, so bin ich utopisch und meine, dass der Einzelne sehr wohl wichtig ist.

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Wiederkehr und Schwerpunkte

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, daß das Leben eine immer wiederkehrende Kette von Ereignissen, Menschen und Orten ist.

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Karibik

Jedes Jahr packen Millionen Männer und Frauen in aller Welt ihre Koffer und starten in die Karibik. Dieses eine Zauberwort genügt, um die Neue Welt der Entdecker von Wundern, der Verwirklicher von Träumen wachzurufen.

Anders als vor fünf Jahrhunderten, da die kühnen Seefahrer an Bord leichter Segelschiffe fuhren, beginnt in unseren von Schlafstörungen und Stress geprägten Tagen das Erlebnis bereits zu Hause, wenn im Familienkreis entschieden wird, wohin die Reise per komfortablem Flugzeug oder vielleicht sogar in einer Kreuzfahrt voller Attraktionen gehen soll.

Wichtig ist allenfalls das Reiseziel. Eine neue Welt mit immerfort neuen Illusionen und unendlichen Köstlichkeiten für die Sinne, die Erholung und die angenehmen Seiten des Lebens.

So stellen sich die verliebten Paare ihr Reiseziel vor, eine zauberhafte Insel mit verborgenen Winkeln, um sich hier das Versprechen ihrer ewigen Liebe zu geben; und so entdecken es auch die ausgelassenen Kleinen, die an den feinen weißen Sandstränden, wie sie ihnen nur aus dem Fernsehen bekannt sind, herumtollen und spielen dürfen.

Sogar die Seniorgruppen, die eine ruhige Erholung mit dem angenehmen Genießen der schönen Dinge des Lebens bevorzugen, finden für einen unbekümmerten Aufenthalt ihr All Inclusive-Hotel, maßgerecht bis ins Detail für sie konzipiert.

Niemand kann dem Reiz entfliehen, der Attraktion eines unvergesslichen Urlaubs voller Geschichten, die bei Legenden über Piraten und Bukanier beginnen. Das vielseitige kulturelle Vermächtnis ist eingefangen in den Farben der bildenden Kunst, im Kunsthandwerk, der Musik und dem Tanz.

Ja und erst die Pracht der Natur, wunderschön und voller Leben in den sonnigen Morgenstunden und von erstaunlichem Kolorit während der unbeschreiblichen Abenddämmerung, begleitet vom letzten Zwitschern exotischer Singvögel.

Hier in der Karibik war es, da sich diese Neue Welt zum ersten Mal den faszinierten Entdeckern darbot; und noch nach fünf Jahrhunderten bezaubert sie jeden Glücklichen, der sie mit eigenen Augen, mit all seinen Sinnen genießen darf. José Carlos de Santiago

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