Kuba INSEL DER 1000 LANDSCHAFTEN
ISLA DE LA JUVENTUD
Im Süden der Hauptinsel — in etwa zwei Flugstunden Entfernung — liegt die zweitgrößte Insel Kubas. Sie können die Insel auch per halbtägiger Schiffahrt erreichen und die Möglichkeit nutzen, unterwegs zu fischen oder zu tauchen. Für beides eignet sich dieser Teil des Meeres aufgrund seiner geringen Tiefe, des klaren Wassers und der wunderschönen Fischgründe besonders gut.
Auf der Insel angekommen, lohnt sich nebem dem Besuch der kleinen, aber hübschen Stadt Nueva Gerona auch ein Besuch der wunderschönen Naturschauplätze der Insel. Hierzu zählen das Moor von Lanier, die Höhlen von Punta del Este im Süden, oder Tauchgänge nahe dem Hotel Colony sowie im Gebiet des Nationalparks Punta Francés – Punta Pedernales im Westen. Wunderschöne Fischgründe laden ein, in das kristallklare Wasser der Karibik einzutauchen.
Zum Pflichtprogramm gehört für viele der Cayo Largo del Sur, weltbekannt als All–Inclusive Insel. Hier gibt es wunderschöne Strände und Hotelanlagen, außerdem ist die Insel ein idealer Ausganspunkt für Ausflüge zu anderen Inseln des Canarreos–Archipels wie z.B. Cayo Los Pájaros, Cayo Iguana oder Cayo Rico.
PINAR DEL RÍO
Angezogen durch die natürliche Schönheit, idyllische Landschaften, hervorragende Fischgründe und den besten Tabak der Welt, nehmen viele die Autobahn (Autopista Nacional)um in diese Provinz zu kommen, in der Sie folgende Attraktionen nicht verpassen sollten: das Tal von Viñales, Weltnaturerbe, San Juan y Martínez, das Land der berühmten Habanos, sowie das Heilbad von San Diego de los Baños.
Die Cayos (kleine, vorgelagerte Inseln) Levisa, Jutías und Paraíso sind für Ökotourismus sowie Strand– und Tauchurlaub ideal geeignet. Im Westen sticht besonders die Halbinsel Guanahacabibes hervor, Nationalpark und Biosphärenreservat, ein idealer Ort für Ökotourismus, der auch über Küstenabschnitte und ein Internationales Tauchzentrum verfügt. Auf dem Rückweg Richtung Havanna lohnt sich ein Zwischenstopp in Sierra del Rosario, Biosphärenreservat und idealer Ort für Okötourismus. Hier sollten Sie unbedingt die Orte Las Terrazas und Soroa besuchen.
CIUDAD DE LA HABANA
Die Hauptstadt Kubas ist weltbekannt und zweifelsohne das Haupttouristenziel der Insel. Die Architektur dieser lebhaften und gleichzeitig kolonialen Stadt überrascht den Besucher ebenso wie das vielfältige Angebot an Hotels, Restaurants, Bars und Nachtclubs und kulturellen Attraktionen. Habana Vieja, der älteste Teil der Stadt, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Von hier erreicht man in nur zwanzig Autominuten die wunderschönen Strände Playas del Este.
In der Altstadt sollten Sie unbedingt die Restaurants El Floridita und La Bodeguita del Medio, die Plaza de la Catedral und die Plaza de Armas, den Palacio de los Capitanes Generales, der heute das Stadtmuseum beherbergt, das Capitolio Nacional, die Prachtstraße Paseo del Prado, die Avenida del Puerto, sowie die unzähligen Museen, darunter die Festungsanlagen La Cabaña und El Morro besuchen. Im modernen Teil der Stadt, wo besonders El Vedado und Miramar hervorstechen, befinden sich Bars und Nachtclubs, Restaurants, Einkaufszentren, Theater und Kinos sowie die Plaza de la Revolución und der Cementerio de Colón, ein Meisterwerk der Friedhofskunst.
MATANZAS
Es sind in erster Linie zwei wunderbare Orte, die diese Provinz weltbekannt machen: der Strand von Varadero und der Nationalpark Ciénaga de Zapata. Die Provinz besticht außerdem durch das landschaftlich einzigartige Tal von Yumurí, sowie durch die Städte Matanzas, Cárdenas und San Miguel de los Baños, mit einem medizinischen Heilbad. Varadero ist mit seinen 20 Kilometern feinstem Sandstrand und dem exzellenten Hotelangebot sowie Dienstleistungen aller Art das zweitwichtigste Touristenziel Kubas. Der Nationalpark Península de Zapata, das größte Feuchtgebiet der Karibik, ist von großem Interesse für Ökotourismus–Liebhaber.
Die Region hat mit der Laguna del Tesoro – bei Anglern wegen ihrer Forellen beliebt – und den zum Tauchen bestens geeigneten Stränden Playa Larga und Playa Girón einiges zu bieten.
CIENFUEGOS
Die Perle des Südens oder die Stadt des Meeres, wie diese Stadt genannt wird, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist zweifelsohne eine der schönsten Städte Kubas. Die ganze Stadt ist ein Museum mit dutzenden interessanten Gebäuden, der längsten Prachtstraße des Landes, Prado, der Uferpromenade Malecón, dem Palast Palacio Valle und den bezaubernden Blicken über die Bucht von Jagua.
Außerhalb der Stadt setzt sich der Charme der Region fort: am Strand Rancho Luna und Umgebung, dem Schloss Castillo de Jagua, einer Festung aus dem 18. Jahrhundert, am Eingang der Bucht gelegen. Außerdem gibt es das Heilbad Ciego Montero, auf der ganzen Insel für seine Wasserqualität berühmt, sowie die Wege Richtung Escambray– Gebirge, die durch malerische Landschaften führen.
VILLA CLARA
In der Mitte des Landes gelegen, ist diese Provinz vor allem dank Ernsto Che Guevara berühmt, dessen monumentale Statue auf dem Hauptplatz der Provinzhauptstadt Santa Clara thront. Doch Villa Clara hat viele weitere Touristenattraktionen zu bieten: den Vidal Park, das Theater La Caridad sowie das Historische Museum. Im Süden der Provinz, im Gebirge von Escambray, befindet sich eine Oase de Ruhe: der Hanabanilla–See. Er ist berühmt für seine Forellen und von wunderschöner, üppiger Natur umgeben.
Im Norden dagegen beginnt die Inselkette Cayería Jardines del Rey mit den Cayos Santa María, Las Brujas und Ensenachos, alle haben großartige Hotels und Strände zu bieten und sind mit der Hauptinsel über einen 47 km langen Damm verbunden, der dem Besucher die einmalige Möglichkeit bietet, auf einer Straße über dem Meer zu fahren.
Remedios ist eine der Städte Kubas, in denen Architektur und Ambiente des 18. und 19. Jahrhunderts am authentischsten fortbestehen. Die Stadt ist außerdem für ihr Nachtleben bekannt. Der Hafen von Caibarién, Cayo Fragoso und das Heilbad von Elguea vervollständigen das Angebot dieser einzigartigen Gegend.
SANCTI SPÍRITUS
Die berühmteste Stadt in dieser kubanischen Provinz ist zweifelsohne die Kolonialstadt Trinidad, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie ist von malerischen Kopfsteinpflasterstraßen durchzogen und beherbergt über 1000 Gebäuden von historischkünstlerischem Wert. Von allen Städten der Karibik hat Trinidad seinen kolonialen Charme am besten bewahrt. Um alles perfekt zu machen, liegen nur wenige Kilometer entfernt der Strand Ancón, ein wunderbares Tauchrevier, das in den schillerndsten Farben leuchtet, sowie das Tal der Ingenios, wo in vergangenen Jahrhunderten zahlreiche Zuckermühlen betrieben wurden, deren Überreste besichtigt werden können und die ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.
In der Nähe von Trinidad liegt inmitten des Escambray Gebirges Topes de Collantes, einer der Orte mit der vielfälltigsten Flora und Fauna auf Kuba. Hier gibt es einzigartig schöne Orte wie den Salto del Caburní, ein beeindruckender und paradiesisch schöner Wasserfall.
Sancti Spíritus ist zweifelsfrei eine Region voller geographischer Kontraste und kultureller, historischer und natürlicher Schätze: von der Provinzhauptstadt, die einen Hauch kolonialen Charme versprüht, bis hin zum Zaza–See, dem größten künstlich angelegten Stausee des Landes.
CAMAGÜEY
Die flächenmäßig größte, überwiegend fache Provinz hat ebenso viel zu bieten wie der Rest Kubas: zum Beispiel den Strand Playa Santa Lucía, mit über 20 km feinstem Sand und ausgezeichneten Hotels.
Ebenfalls in Camagüey befindet sich der größte Cayo Kubas: Cayo Romano, ebenso paradiesisch schön wie Cayo Guajaba und Cayo Sabinal mit ihren traumhaften Wäldern und Stränden. Die gleichnamige Provinzhauptstadt, eine der größten und gleichzeitig eine der schönsten des Landes, beherbergt zahlreiche Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, wunderschöne Straßen, sowie malerische Plätze und Parks.
Im Süden Camagueys liegen die Jardines de la Reina (Gärten der Königin), eine praktisch naturbelassene Inselkette voller Strände und Korallenriffe, die sie in ein wahres Naturparadies verwandeln.
CIEGO DE ÁVILA Diese kleine Provinz voller Früchte, Rohrzucker und kulturellen Traditionen gehört für all jene zum Pflicht programm, die Cayo Coco und Cayo Guillermo, zwei wichtige Touristenziele Kubas, kennenlernen möchten. Die beiden kleinen Inseln mit ihren Traumständen und guten Hotels sind über einen befahrbaren Damm über dem Meer zu erreichen.
Auf dem Weg nach Cayo Coco steht außerdem ein Besuch der Isla de Turiguanó auf dem Programm, wo es ein holländisches Dorf, die Laguna de la Leche (Milchlagune), den flämischen Friedhof, sowie die Laguna Redonda (runde Lagune), bekannt für Forellenfischerei, zu entdecken gilt.
GRANMA
Von veschwenderischer Schönheit und reicher Geschichte, ist diese Provinz in ganz Kuba vor allem für die Stadt Bayamo bekannt, eine Stadt mit einer bezaubernden Altstadt und märchenhaften Pferdekutschen. Bayamo ist in die Geschichte eingegangen, weil sich die Bewohner der Stadt während der Unabhängigkeitskriege entschlossen, sie anzuzünden, anstatt sie den spanischen Truppen kampflos zu überlassen. Im Süden Granmas befindet sich Manzanillo, ein malerischer Ort am Golf von Guanacayabo.
Hier gibt es fast an jeder Ecke einen Austernstand und auch den exzellenten Fisch sollte man unbedingt probieren. Nicht fehlen sollte ein Ausflug an den Strand Marea del Portillo, einen der schönsten der Südküste, oder ein Besuch im Nationalpark Desembarco del Granma (Landungsstelle der Granma) in der Sierra Maestra, der größten Gebirgskette des Landes.
LAS TUNAS
Touristisch weitgehend unerschlossen aber deshalb nicht weniger interessant: Playa Covarrubias, im Norden von Puerto Padre, einem attraktiven, geschichts– trächtigem Dorf mit einer einzigartigen Uferpromenade, in dessen Umgebung sich ein Besuch der Strände La Llanita und La Herradura lohnt.
HOLGUÍN
Die Provinzhauptstadt ist aufgrund ihrer zahlreichen Plätze und kleinen Parks als Stadt der Parks bekannt. Wer hierher kommt sollte unbedingt den Hügel Loma de la Cruz besteigen, denn von hier aus bietet sich dem Betrachter ein einzigartiger Blick über die gesamte Stadt mit ihrer gut erhaltenen Kolonialarchitektur. Holguín ist ein wichtiges Touristenziel, denn viele Besucher kommen vor allem nach Kuba, um drei der schönsten Strände des Landes kennenzulernen: Guardalavaca, Blanca und Pesquero.
Außerdem sehenswert: der Cayo Saetía, der Nationalpark Bahía de Naranjo, der Chorro de Maita oder die Bucht von Baray, in der Christoph Kolumbus erstmals kubanischen Boden betrat. Es mangelt nicht an traumhaften Orten wie Gibara oder Banes, bezaubernden Landschaften wie den Kiefernwäldern von Mayarí, im Nationalpark La Mensura, einer bergigen Gegend mit einem sehr angenehmen Klima.
SANTIAGO DE CUBA
Diese bergige und für Touristen attraktive Provinz ist vor allem durch die GebirgsketteSierra Maestra geprägt. Die Provinzhauptstadt ist gleichzeitig zweitgrößte Stadt des Landes. Ihr wird nachgesagt, sie sei die karibischste Stadt Kubas. Geprägt durch Architektur, Geschichte und ethnische Vielfalt ist die Stadt vor allem für die Gastfreundlichkeit und Fröhlichkei ihrer Einwohner berühmt, die ihren Höhepunkt während der Karnevalsumzüge und dem Feuerfest erlebt, beides traditionelle Feiern, die im Sommer stattfinden.
Weitere schöne Orte sind der Nationalpark Turquino, der den Pico Turquino, die höchste Erhebung Kubas, beherbergt. Außerdem gibt mehrere kleine aber feine Strände mit zahlreichen interessanten Tauchgebieten, darunter die Reste mehrerer Schiffe des Admirals Cervera, die im Kapf gegen die Flotte der US–Amerikaner während des spanisch–amerikanischen Krieges sanken. Außerdem gehören zum Pflichtprogramm: der Baconao–Park, der sich über die Südküste erstreckt sowie die Wallfahrtskirche Nuestra Señora de la Caridad del Cobre, Schutzherrin Kubas, in El Cobre, einem Ort 15km nordöstlich von Santiago de Cuba.
GUANTÁNAMO
Die östlichste Provinz Kubas bietet zahlreiche spektakuläre Naturschauplätze, den Nationalpark Alexander v. Humboldt in der bergigen Region Moa–Sagua–Baracoa, in der sich die wasserreichsten Flüsse und die unberührtesten Wälder des Landes befinden. Punta de Maisí, der östlichste und vielleicht einsamste Flecken Kubas, sowie die Provinzhauptstadt Guantánamo, ein wichtiges Wirtschafts– und Handelszentrum, sind ebenfalls einen Stopp wert. Doch der berühmteste Ort der Provinz und einer der bekanntesten Kubas ist die Stadt Baracoa, auch Ciudad Primada genannt. Baracoa war die erste Stadt Kubas, gegründet von Diego Velázquez im Jahre 1512.
Mit ihrer einzigartigen Architektur, einsamen Stränden und einer üppigen Natur hat die Stadt das Ambiente totaler Isolation bewahrt, in der sie während Jahrhunderten existierte, bis vor ca. 40 Jahren die Straße La Farola gebaut wurde. Sie ist noch heute die einzige Zufahrtsstraße nach Baracoa und führt durch eine der landschaftlich schönsten Gegenden Kubas.