Die Stadt Holguín, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, präsentiert sich als ein ebenes Vieleck zwischen Cerro de Mayabe und Loma de la Cruz (Aussichtspunkt außerhalb der Stadt). Ihre regelmäßig verlaufenden Straßen und vor allem ihre Parks, die stets ein guter Bezugspunkt sind, machen es dem Fußgänger leicht, sich zurechtzufinden.

Den Kern des Grundprogramms bildet das historische Zentrum mit dem Geschichtsmuseum der Provinz, dem Calixto García Park, dem Naturkundemuseum »Carlos de la Torre Huerta«, das eine der bedeutendsten Weichtiersammlungen Amerikas beherbergt; die schöne St. Isidor Kathedrale, in deren Garten das in Kuba einzige Denkmal zum Gedächtnis an Papst Johannes Paul II. steht; das Kulturzentrum Plaza de la Marqueta und die St. Joseph Kirche. Am besten absolviert man das Programm, indem man gemächlich schlendert, sich unter die Leute mischt, einiges fotografiert, hier und da einen Halt einlegt für einen kleinen

Kaffee oder einen Cuba Libre, ohne dabei Luxusansprüche anzumelden; denn diese ist eine schlichte, nicht nach Protokoll pulsierende Stadt, die den Besucher als Freund betrachtet und ihm ein Bad aus Menschenliebe beschert, wie es anderswo auf der Welt kaum möglich ist.

Weitere empfehlenswerte Stätten sind, wenn auch außerhalb gelegen, Loma de la Cruz (Kreuzberg), Symbol und Aussichtspunkt der Stadt, und die nur zehn Autominuten von Zentrum entfernte Finca Mayabe mit Hotel, Swimmingpool und kreolischem Restaurant, wo man Eintopf mit Dörr- und Rauchfleisch, Gegrilltes vom Schwein und tropische Früchte essen und dabei die reizende Landschaft betrachten kann.