HOLGUÍN ein großartiges Reiseziel der Karibik
HOLGUÍN liegt im nördlichen Teil des kubanischen Ostens. Hier findet man viele und verschiedenartige Naturlandschaften, beachtliche historische und kulturelle Werte,doch vor allem die große Herzlichkeit seiner Menschen. Die Tourismusbranche mit ihrem starken Jahres-wachstum hat mit insgesamt 266 touristisch attraktiven Stätten viel zu bieten; so circa 58 Kilometer Strand,22 Buchten sowie Naturlandschaften mit Flüssen,Wasserfällen, Stauseen, Höhlen, Jagdreviere, Zonen für Angler und Sportfischer, unterseeische Landschaften, historische und archäologische Stätten und malerische Städtchen. Auch Natur-, Erlebnis- und Ökotourismus sowie die zum natürlichen Umfeld gehörenden Themenparks sind stark vertreten. All das begründet die Vorliebe von Deutschen, Kanadiern, Holländern und anderen Entsendemärkten für dieses Zielgebiet.
Natur und Geschichte Holguín besitzt ein privilegiertes Stück Küste mit der größten Bucht Kubas Bahía de Nipe, etwa zwanzig fabelhaften Stränden wie Pesquero Viejo, Guardalavaca, Don Lino, Esmeralda und Pesquero Nuevo; mit Naturschönheiten wie der Bahía de Naranjo,Cayo Saetía und Sierra Cristal mit hundertjährigen Wäldern, ein für Pflanzen und Tiere ganz besonderes Habitat. In der Provinz entstanden bedeutende Niederlassungen der Urbevölkerung, daher findet man hier die meisten archäo-logischen Stätten und Funde des Landes, so die Bestattungsstätte Chorro de Maíta. Die im Kolonialstil gehaltenen Städte, die bewahrten Gewohnheiten und Traditionen zeugen von der Präsenz ihrer präko-lumbischen, spanischen und afrikanischen Wurzeln. Holguin hatte das Privileg, historisches Szenarium des Zusammentreffens zweier Kulturen, der Kultur der Urbevölkerung und der hispanischen Kultur, zu sein, als Admiral Christoph Kolumbus bei seiner Erkundung der Region am 28 Oktober 1482 zum ersten Mal kubanischen Boden betrat, und zwar an der Nordküste Holguins, an der Bucht Bariay. Er war derart überwältigt von würdevollen Landschaft sowie dem Charakter und der Gastlichkeit seiner einfachen Bewohner, dass er in seinem Tagebuch festhielt, es sei dieses "das schönste Land, das Menschenauge je gesehen". Und dieses Entzücken des berühmten Seefahrers nachempfindet heute noch ein jeder Besucher dieser Destination, eine der vielversprechendsten des Landes und der Karibik.
Anreise,Beherbergung und Urlauben in Holguín Es existieren umfassende Anbindungen der Region ins In- und Ausland.Auf dem modernen internationalen Flughafen landen welberühmte ausländische Fluglinien, und in sicheren und bequemen Inlandsflügen hat man Anschluss nach bedeutenden kubanischen Städten wie Havanna und Santiago de Cuba sowie zu berühmten Toristikzentren des Landes wie dem Badeort Varadero.Weitere Transportmöglichkeiten sind Auto, Eisenbahn und Seetransport. Die Hotelanlagen unseres Zielgebietes sind geprägt von Komfort, gutem Geschmack und Integration in ihr natürliches Umfeld. Sie gehören zur Grupo de Turismo Gaviota und den Hotelketten Sol Meliá,Occidental Hoteles und Blau Hotels & Resort mit Optionen All Inclusive und 5, 4, 3, und 2 Sterne, von Mega-Luxushotels bis hin zu einfachen und einladenden Feriendörfern in einer fast unberührten und unbes-chreiblich schönen Natur. Neben den Inzentiven dieser Unterkünfte - auf dem Niveau des höchsten interna-tionalen Standards - und neben dem Genießen von Sonne und Strand kann der Besucher sich eines breiten Spektrums touristischer Aktivitäten bedienen.Hier ist die Marina Internacional Gaviota Oriente zur Verfügung und Tauchstationen an den Stränden Esmeralda und Pesquero. Man kann zu dem wunderschönen Meeresgrund und im Meerespark tauchen, sich dem Sportfischen widmen oder Katamaran- fahrten unter-nehmen. Cayo Naranjo erwartet den Besucher mit seinem Aquarium, mit Darbietungen und Kontaktaufnahme zu Delphinen und Seehunden, mit Bootsfahrten und anderen erholsamen Aktivitäten.
Nicht nur Sonne und Strand Besteht Interesse, noch andere Stätten und die reichen kulturellen und historischen Werte der Region kennen zu lernen, so kann man damit dem Urlaub neue Ausmaße verleihen. Empfehlen würden wir hier, kurz zusammengefasst, folgende Stätten: Holguín (1720). Die Stadt der Parks genannt; sie ist geprägt von einem starken Kulturleben mit beachtlichen öffentlichen Bauten und Museen wie La Periquera (Historie) und Carlos de la Torre (Naturgeschichte), die St. Isidor- Kathedrale (18. Jahrhundert) und der Berg Loma de la Cruz, Aussichtspunkt mit Zugang über eine lange Treppe und Zentrum des Pilgerzuges zu Festlichkeiten wie den Romerías de Mayo (Maifest) und den Iberoamerikanischen Kulturtagen (im Oktober). Chorro de Maíta, im Cerro de Yaguajay etwa zehn Kilometer südlich der Küste befindet sich dieser archäologische Friedhof Es ist die größte bislang entdeckte Bestattungsstätte der Urbevölkerung der Antillen. Daneben das Indiodorf Aldea Taina, ein den Alltag der kubanischen Tainos widerspiegelnder Themenpark. In der nahe gelegenen Stadt Banes steht das bedeutendste indo-kubanische Museum der Insel. Christoph Kolumbus Naturpark.Ein Schatz der Natur, über mehr als 5 500 Hektar Naturwald von hohem wissenschaftlichen, sozio-kulturellen, wirtschaftlichen und touristischen Wert. Zum Park gehören die Strände Guardalavaca, Esmeralda, Pesquero u.a. sowie die Buchten Bariay,Naranjo und Vita.Auf Cayo Bariay,dem Ankunftsort von Kolumbus, steht der Denkmalskomplex Zusammentreffen der Zwei Kulturen - der Kultur der Urbevölkerung und der hispanischen Kultur - mit einem archäologischen Museum,der Nachbildung eines Tainodorfes, einer rekonstruierten kleinen spanischen Festung sowie anderen für den Besucher interessanten Stücken. Gibara (1817). Die Weiße Stadt genannt. Sie erinnert an Städte am Mittelmeer; ist Seestadt und Museumsstadt des kubanischen Klassizismus. Man sollte das Museum für dekorative Kunst und das Geschichtsmuseum besuchen, ebenso die kolonialen Festungsbauten Batería (Geschützstand) Fernando VII und die Kaserne El Cuartelón sowie die noch stehenden Reste der einstigen die Stadt schützend umgebenden Mauer. Gibara ist Veranstaltungsort des bekannten internationalen Poor Film Festival (November). Santiago de Cuba (1515). An Bedeutung ist es die zweite Stadt des Landes; auch besitzt sie von allen kubanischen Städten das stärkste Karibik-Flair mit einer ausgeprägten Melange ihrer spanischen, afrikanischen und frankohaitianischen Wurzeln. Seit dem 19. Jahrhundert hat sie sich bis heute durch ihre patriotischen Traditionen und Kämpfe verdient gemacht. Bedeutsame Stätten sind das Bacardí-Museum (Geschichte und Schöne Künste), das einstige Wohnhaus des spanischen Konquistadoren Diego Velázquez de Cuellar, die Kathedrale, die frühere Moncada-Kaserne (Szenarium der historischen Ereignisse des 26. Juli 1953), das Rum-Museum, die Festung San Pedro de la Roca del Morro, die Kapelle Nuestra Señora de la Caridad del Cobre (Schutzheilige Kubas) und La Gran Piedra (ehemals Kaffeeplantagen von Franzosen, die aus dem benachbarten Haiti übersiedelt waren). Berühmt sind die Volksfeste und der Karneval von Santiago. Auch ist es die Wiege des Son und der Trova, die als musikalische Genres die Landesgrenzen überschritten. Baracoa (1512). Der erste von den Spaniern auf Kuba gegründete Ort. Eine Seestadt mit schönen Stränden und einem wunder-schönen gebirgigen Hinterland mit hohen Bergen und tiefen Schluchten (Cuchillas del Toa). Es ist das vierte Biosphären-reservat der Insel. Bekannt sind die hiesigen Kaffee- und Kakaoplantagen. In der Stadt stehen die Forts Matachín und La Punta sowie die Festung Sanguily. Las alte Hotel "La Rusa" erinnert an seine frühere Besitzerin russischer Herkunft,Magdalena Rovenskaya. Der berühmte kubanische Erzähler und Träger des Cervantes-Preises Alejo Carpentier verewigte sie in seinem Roman Die Weihe des Frühlings.
Ein Blick in die Zukunft Im Rahmen einer integralen Entwicklungsstrategie für Holguín, basierend auf einer maximalen Nutzung der touristischen Potenziale der Region, wurde mit der Umsetzung eines Programmes der touristischen Regelung begonnen, das ausgeht von einem nachhaltigen Gleich-gewicht und der nachhaltigen Nutzung der wirtschaftlichen und menschlichen Ressourcen. Hinsichtlich Erweiterung der Kapazitäten wurden 25 000 Zimmer festgelegt, davon 22 000 an den Stränden, 1500 in den Städten, 600 in natürlichen Räumen, 300 im Zusammenhang mit nautischen Aktivitäten, 300 für Immobilienunternehmen und 100 im Zusammenhang mit dem Gesundheits-tourismus und anderen Attraktionen. Diese Entwicklung der Beherbergungs-kapazitäten geht rasend schnell voran; dabei finden der Schutz der natürlichen Ressourcen und vor allem das Integrieren der Bauten in die Natur Berücksichtigung. Andere Erweiterungsinitiativen beinhalten eine Urlaubereisenbahn, die die Stadt Gibara mit dem touristischen Zentrum Guardalavaca verbindet, sowie Diversi-fikation in den Angeboten der nautischen Aktivitäten, denn der Küstenstreifen bietet gute Möglichkeiten für das Anlegen von Schiffen un terschiedlichen Tiefgangs sowie für maritime Optionen wie Fahrten - ab der Marina Gaviota Oriente - über die Bahía de Vita zu den touristischen Zentren und den Naturattraktionen nach Gibara, Cayo Bariay, Bahía de Naranjo und Bahía de Samá. Sowohl die Realitäten als auch die bereits Gestalt annehmenden Perspektiven für dieses schöne Reisezielgebiet des kuba-nischen Ostens lassen uns versichern, ohne dabei einen Irrtum befürchten zu müssen, dass gestern, heute und auch morgen Holguín, wie der Admiral seinerzeit niederschrieb, "das schönste Land (ist), das Menschenauge je gesehen".