Umgeben von der frischen Meeresbrise und den Bergen, harmoniert die Architektur der Stadt mit ihren gepflasterten Straßen. Auf größeren und kleineren Plätzen treffen die Besucher auf Künstler und Jugendliche, die sich bestimmten kulturellen Projekten widmen wie der bildenden Kunst, den Handarbeiten aus Yarey und Textilien, der Keramik und dem Gesang.

Trinidad in Kuba ist ein Ort, wo sich Einwohner und Besucher wie verzaubert fühlen, denn obwohl die Zeit in ihren Winkeln stehengeblieben zu sein scheint, macht das vorherrschend heimische Wesen ihres Historischen Stadtkerns sie zu einem Erbe aller, das nicht statisch oder innerhalb einer Luftblase erhalten wird, sondern sich täglich aufs Neue der Weltöffnet.
Die Stadt legt Zeugnis vom kolonialen Ambiente des 18. und 19. Jahrhunderts ab, das dank der täglichen Aktionen ihrer Bewohner lebendig geblieben ist. Sie führen ihr Leben inmitten hervorragender Exemplare der einheimischen Architektur, geräumiger Häuser mit Innenhöfen und Gärten, vorspringender Dächer, dicker Mauern aus Bruchstein oder Lehm, mit Ziegeln gedeckter Holzdächer, Kalkverputz, Wandbemalungen und sonstiger Attribute, die die Stadt von allen anderen ersten Gründungsstädten der Insel unterscheiden.  
In der von der frischen Meeresbrise und den Bergen umgebenen Stadt harmoniert die Architektur mit den gepflasterten Straßen. Auf größeren und kleineren Plätzen treffen die Besucher auf Künstler und Jugendliche, die sich bestimmten kulturellen Vorhaben widmen wie der bildenden Kunst, den Handarbeiten aus Yarey und Textilien, der Keramik und dem Gesang, der bis in die frühen Morgenstunden zu vernehmen ist.
Eine trotz der 500 Jahre neu erstandene Stadt
Wenn es zu Beginn auch eine Utopie zu sein schien, sind heute solche Bestrebungen Realität, Gebäude wie das Casa Malibrán zu retten, das zu neuem Leben als Dokumentationszentrum des Erbgutes erwacht ist, dank der Fonds, die uns die Spanische Agentur der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit zukommen ließ.  Das an der Calle de la Amargura No. 85 gelegene Gebäude wird als gemütliches Gasthaus wiedereröffnet, das mit der Kunstgalerie „Tristá“ verbunden sein wird. Das Casa Frías auf der wichtigen Straße Maceo wird das Informationszentrum sein und dort wird auch das erste Stadtmodell des historischen Teils der Stadt dem Publikum zugänglich sein. Wir arbeiten auch an der Großinstandsetzung der alten Casa del Conde Brunet, das seit fast 40 Jahren in das Romantische Museum verwandelt wurde und eine repräsentative Einrichtung der Erhaltung von Kunstwerken im Land ist. Nicht weniger wichtig ist auch das Mehrfamilienhaus, das an der Ecke der Straßen Alameda y Colón repariert wird.
Im Tal der Zuckermühlen werden Aktionen weitergeführt, die Teil des Plans der Umfassenden Sanierung dieses Territoriums sind. Zu den wichtigsten zählt der Aufbau des Hauses des Landguts der ehemaligen Zuckerrohrplantage Guáimaro, um die erste Etappe des Informationszentrums des Tals abzuschließen. Desweiteren werden Arbeiten im Landgut San Isidro de los Destiladeros vorgenommen, damit dort die wichtigste archäologische sowie weitere Institutionen in Betrieb genommen werden können. Dazu gehört auch die Wiederherstellung der Landschaft mit neuen Zuckerrohrfeldern, der Entfernung wild wachsender Pflanzen und der Aussaat traditioneller Kulturen.
Die Bewohner von Trinidad, die Kenner und Behüter ihres Erbes sind, sind stolz auf die besonderen Werte ihrer Stadt, ihre Bräuche, Legenden, die heute mit unzähligen Kunstgalerien, ambulanten Verkaufsständen, Geschäften verschiedener Art vermischt sind, die das nötige Gleichgewicht zwischen Modernität und Tradition aufrecht erhalten.