Vielerlei Möglichkeiten
Holguín, am Meer der Antillen, liegt an der Nordküste des kubanischen Ostens. In den letzten 15 Jahren hat sich die Region dank ihrer diversen Angebote an Hotels und anderen Leistungen zu einer attraktiven touristischen Destination entwickelt und verfügt derzeit über eine Kapazität von fast 10 000 Unterbringungsmöglichkeiten.
Nach Havanna und Varadero steht es als Ferienzielgebiet an dritter Stelle. Eine intensive Arbeit der lokalen Behörden galt dem Schutz der Artenvielfalt, der Wahrung und Pflege des kulturellen und historischen Erbes und ganz besonders dem Schutz der Umwelt, speziell des natürlichen Umfeldes seiner paradiesischen Strände. Dabei waren und sind Übergriffe auf die Umwelt und Übernutzung der genannten Ressourcen untersagt.
Das Territorium gewährt Sicherheit und Gesundheit. Seine Umwelt und Naturgüter bieten sich an für eine Weiterentwicklung und sind erholsames Vergnügen für alle, die dieses touristische Zentrum – es ist wie ein allen Möglichkeiten offener Fächer – ins Auge gefasst haben.
SONNE UND STRAND Eins der Hauptattribute Holguins ist das Sonne-und-Strand-Segment, das ihm an der Nordküste des kubanischen Ostens einen bevorzugten Platz einräumt. Feiner weißer Sandstrand; das Wasser kristallklar, von kräftigem Blau und Grün bis hin zu hellen Tönen; und als Kontrast dazu die umgebende Natur, die den Beinamen „das schönste Land“ sehr wohl verdient.
Playa Guardalavaca erwartet seine Gäste mit 1184 Zimmern in den 4- und 3-Sterne-Hotels Brisas Guardalavaca und Club Amigo Atlántico Guardalavaca der Gruppe Hoteles Cuabanacán. Der Service ist internationaler Standard.
Eine Vielfalt an Serviceleistungen führte zu einer Konsolidierung dieses touristischen Gebietes. Dazu zählen die Gastronomie, Restaurants, Geschäfte Boulevards, Klubhäuser, Diskotheken sowie Wassersport- und Erholungsaktivitäten, darunter Angeln, Tauchen, Küstenfahrten, Fallschirmspringen und Exkursionen zu attraktiven Stätten.
Playa Esmeralda bietet 766 Zimmer im 5-Sterne-Hotel Paradisus Río de Oro, Insignienmarke der spanischen Gruppe Sol Meliá und in der 4-Sterne-Anlage Sol Club Río de Luna y Mares.
Playa Pesquero, unlängst mit der Einweihung der 5-Sterne-Anlage Hotel Playa Pesquero – es ist das größte Kubas und gleicht einer kleinen Stadt am Meer – auf 1733 Zimmer erweitert. Ebenfalls an diesem Strand stehen die Hotels LTI Costa Verde Beach Resort und Super Club Breezes Costa Verde. Sie alle gehören zur kubanischen Gruppe Gaviota.
Unweit dieser Strände auch das Playa Yuraguanal. In den Wintermonaten 2003/04 wird hier das Hotels Nummer 19 der Provinz Holguín eröffnet mit Serviceleistungen, die dem internationalen Standard entsprechen. Die Gesamtkapazität beträgt dann fast 5000 Zimmer.
Ökotourismus Aufgrund ihrer freisetzenden Wirkung vom Alltagsstress erfreut sich diese Modalität weltweit einer wachsenden Beliebtheit. In Holguín findet sie Küste, Strand, Natur-, Unterwasser- und Gebirgsparks mit einem Potential an Naturwerten vor. Gleich einem großen Gürtel erstreckt sich das Gebiet im nördlichen Küstenteil, zwei nationale Naturparks und geschützte Gebiete mit unerwarteten Schönheiten bergend.
Cayo Saetía. Harmonie der Natur, das ist Cayo Saetía; ein authentischer 42 km² großer Naturpark, ein Paradies der kubanischen Flora und Fauna mit einheimischen und Tieren anderer tropischer Länder wie Antilopen, Rotwild, Strauße, Nandus, Wasserbüffel, Krokodile und Vögel; sie alle auf freier Wildbahn. Man begegnet ihnen auf Jeep-Safaris und Reittouren in der Morgen- und Abenddämmerung. Sonstige Optionen: Baden an den unberührten Stränden, Bootsfahrten auf der Nipe-Bucht und ein ländliches Mittagessen.
12 klimatisierte Zimmer mit Bad, TV, Minibar, internationale Telefonverbindung; Restaurant, Zimmerservice, Bar, Spielezimmer, Wäscherei, Shop, Geländefahrzeuge für Ausflüge.
Pinares de Mayarí im Nationalpark La Mensura mit seinem einmaligen Mikroklima 680 Meter über dem Meeresspiegel ist Habitat von annähernd 300 endemischen Arten der kubanischen Flora. Angepasst an das hiesige Umfeld haben sich der zu den Mimosengewächsen gehörende Guamo-Baum und der Wapitihirsch. Vorherrschend auf den ökotouristischen Pfaden sind endemische Tier- und Pflanzenarten. Die im Blumengarten vertretenen Arten gedeihen nur in diesem speziellen Klima der Holguiner Bergwelt. Empfohlen werden neben Reittouren Ausflüge zum spektakulären Wasserfall El Guayabo und zu Poza de Rafael.
29 Zimmer, SAT-TV, Minibar, Mietsafe, Warmwasser, Telefon, Bar-Restaurant, Reinigung, ärztliche Versorgung, Massagen, Swimmingpool, Anlagen für Tennis, Volley- und Basketball, Fitnesscenter, Exkursionen in die Natur, Mountainbikes. Fünfzehn Minuten südlich der Stadt die Aussichtsstätte Mirador de Mayabe über dem faszinierenden gleichnamigen Tal. Das hiesige Erholungszentrum gehört zur Firma Islazul und bietet Unterbringung, Bar, Restaurant, Cafeteria, Bungalows, Swimmingpool und in der Nachbarschaft die Finca Mayabe der Tourismusgruppe Rumbos mit Restaurant (kubanische Küche) und Show mit Musik und Tanz im ländlichen Stil.
Parque Recreativo Bahía de Naranjo. Nahe dieses Erholungsparks die Strände Guardalavaca, Esmeralda und Pesquero. Geboten werden Shows mit Delphinen und Seelöwen, Baden mit Delphinen, ein Aquarium mit tropischen Fischen, Wassersportaktivitäten und ein Festival der Speisen aus Produkten des Meeres.
HISTORIE Geschichte und Kultur Holguins finden Ausgangspunkte in der 10 000 Jahre alten Kultur der Ureinwohner, wie sie Admiral Christoph Kolumbus bei seiner Ankunft an Cayo Bariay vorfand. Mit Kolumbus hielt die spanische Kultur ihren Einzug, wobei es zu einem Nebeneinander der künstlerischen Äußerungen, Traditionen und Gebräuche beider Völker kam.
Holguin ist die Wiege einer Kultur unverfälschter afrohispanischer und kreolischer Wurzeln, die Ausdruck findet in typischen, Volks- und modernen Tänzen, der Darbietung des spanischen Singspiels in einem nationalen Kontext, in dem mit Leidenschaft Opern- und lyrischer Gesang, Gitarrenspiel und Bongó-Trommeln sowie die verschiedensten künstlerischen Äußerungen in Theatern, Museen, Kunstgalerien und bei Traditionsfesten im Flair der Karibik gepflegt werden. Zeugnis dieser Wurzeln ist Cayo Bariay mit seinem Monument der Kulturen, der alten und der von Kolumbus entdeckten neuen Welt, sowie Chorro de Maita mit seinem Vor-Ort-Museum mit der sterblichen Hülle der ersten hiesigen Bewohner und die Aldea Taína, eine Darstellung des Alltags der Ureinwohner. Hier – im Christoph-Kolumbus-Naturpark – sind Historie und Natur miteinander verknüpft. Das Museo Indocubano Baní in Banes – die Stadt gilt als archäologische Hauptstadt Kubas – ist ein weiteres historisches Zeugnis für Holguin als bedeutendstes Gebiet der präkolumbischen Kultur.
Bekannt ist der dicht bevölkerte Ort auch als die Stadt der Parks. Angelegt sind diese zwischen den Straßen Maceo und Libertad und verleihen der Provinzhauptstadt ein Flair von Frische und Sauberkeit. Quelle ihres aktiven Kulturlebens bilden Museen, Galerien, Kulturhäuser, Theater, Pflege der bildenden Künste und des Kunsthandwerks, der Musik, der lyrischen Kunst mit Singspielen, Opern und Konzerten.
Es gibt Massenveranstaltungen wie beispielsweise die Holguiner Kulturwoche im Januar, das Volksfest Romerías de Mayo alljährlich vom 2. bis 8. Mai, der Holguiner Karneval im August und die Iberoamerikanischen Kulturtage im Oktober. Bevorzugte Unterkunft in der Stadt sind die auf Villa El Bosque und das Hotel Pernik verteilten 410 Zimmer.
WASSERSPORT UND SCUBA DIVING (TAUCHEN) Es gibt mehrere Tauchschulen und mehr als 40 Tauchpunkte; Jacht-, Katamaran- und andere Bootsfahrten entlang der zahlreichen Strände dieser kubanischen Ostprovinz sowie eine Marina Internacional für die zwischen den Karibikinseln kreuzenden Jachten.
Vor Playa Esmeralda liegt ein submariner Park mit alten gesunkenen Schiffen und Gefechtsteilen. Tauchschulen gibt es in Playa Guardalavaca, Esmeralda und Pesquero. In Puerto de Vita wird eine Marina Internacional mit 38 Anlegeplätzen, Versorgung mit Treibstoff und Verpflegung, Besorgen von Unterkünften, Bade- und Wassersportmöglichkeiten betrieben.
LEBENSQUALITÄT Für eine Erhöhung der Lebensqualität des Touristen entwickelt Holguin den Gesundheitstourismus mit ärztlicher und zahnärztlicher Versorgung in seiner internationalen Klinik in Playa Guardalavaca, den Arztkonsultationen in den Hotels und den fachärztlichen Beratungen in den Betreuungszentren auf Provinz- oder Landesebene. Im Hotel Paradisus Río de Oro ist man bei der Einrichtung der ersten Kuranstalt der Zone mit modernen in Räumen und im Freien anzuwendenden Therapien.
Für einen längeren Aufenthalt bis zu drei Monaten und mehr stehen zur Behandlung von Drogenpatienten die Kliniken El Cocal und El Quinqué in der Stadt Holguin zur Verfügung.
ERLEBNISTOURISMUS Holguin besitzt ein Programm der Erweiterung der Erlebnisaktivitäten in der Natur. Hierzu gehören Reittouren durch die kubanische Flur; Ausflüge in Jachten, Katamaranen, Helikoptern und kleinen Sportflugzeugen, Fallschirmspringen, Fahrten in die Berge und Bootsfahrten entlang der Küste, umgeben von einer der spektakulärsten Naturlandschaften der Karibik. Die Natur der hiesigen Ebenen und der Bergwelt ist von beeindruckender Schönheit. Stätten wie Loma de la Mensura und Pinares de Mayarí mit dem Wasserfall El Guayabo bergen unvergleichliche Werte an Flora und Fauna. Auch vorgelagerte Eilanden gehören zur Provinz; so das bedeutende Foto- und Jagdrevier Cayo Saetía sowie Cayo Najanjo, dessen Delphinarium, Darbietungen und Baden mit Delphinen und ein Aquarium mit tropischen Fischen es zu einem Bezugspunkt und Symbol der Provinz werden ließen.