Holguín: Das schönste Land
Die Region Holguín erlebt man an ihren herrlichen Stränden, in ihren Straßen und der üppigen Natur.
Der Besucher von heute findet ein ganz anderes Umfeld vor: eine Bevölkerungsanzahl von mehr als einer Million, 14 bewohnte Städte, darunter Banes, Moa, Mayarí, Antilla, Gibara und Holguín, sämtliche von Bedeutung im Konzert der touristischen Projekte. Weite Küstenstreifen, Täler und Ansiedlungen machen die gesamte Region zu einem Mosaik von Möglichkeiten, denn sie hat ein Übermaß an Sonne und Strand, auch Natur- und Städtetourismus zu bieten, der sich bei den Karibikurlaubern einer wachsenden Nachfrage erfreut. Mit Erfolg widmet sich Holguín dem Gesundheitstourismus, hier vor allem der Behandlung der Drogenabhängigkeit, und unternimmt erste Schritte in den Modalitäten Special-Event- und Incentive-Reisen. Führend hierbei ist die Gruppe Sol Meliá, die in ihren Hotels über mehrere hundert Quadratmeter für diese Zwecke gut ausgestatteter Salons verfügt. In Guardalavaca und der Provinzhauptstadt stehen weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. So zeigt sich diese dicht bevölkerte Region dem Besucher als ein Paradies ohnegleichen mit unberührten noch nicht erschlossenen Orten in der unvergleichlich schönen Natur; dazu der dank der sozialen Entwicklung erzielte Komfort des modernen Lebens in Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit einer Gesamtkapazität von mehr als 2000 Zimmern.
Die Strände Holguíns und das Korallenriff Die internationalen Badeorte Guardalavaca, Pesquero, Esmeralda und andere kleinere Strandbäder präsentieren Holguín als eine der integralsten Destination mit einem kombinierten Programm von Meer und Sonne tagsüber, vergnüglichen Nächten in den Nachtklubs, Spaziergängen und -fahrten durch die Stadt und Wanderungen auf den durch dichte Wälder führenden Ökopfaden. Die Provinz Holguín liegt im nördlichen Teil des kubanischen Ostens. Die Nachbarprovinzen sind Las Tunas im Westen und Guantánamo im Osten sowie Granma und Santiago de Cuba im Süden. An der Nordgrenze badet der Atlantik die Küste. Die Strände liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt entlang des Kolumbus-Naturpark an einem Küstenstreifen mit den Buchten Bariay und Naranjo. In der Umgebung liegt das Eiland Cayo Naranjo. Hier kann man Darbietungen mit Meerestieren wie die große Show des Seelöwen Don Vito erleben, mit Delphinen baden, ein Aquarium mit tropischen Fischen und ein Spezialitätenrestaurant besuchen, auf dessen Speisekarte Gerichte aus Meeresprodukten stehen. Ganz in der Nähe, in Puerto de Vita, befindet sich die Marina Internacional mit Jacht- und Katamaranfahrten entlang der Küste vorbei an beeindruckenden Stellen der kubanischen Geographie. Guardalavaca ist als ein Paradies bekannt, umgeben von einem anderen, Kuba und der Karibik. Die reichhaltig vorhandene Meerestraube wirft ihren Schatten über den feinen weißen Sand. Bis zum Internationalen Flughafen Frank País in Holguín ist es keine volle Autostunde, und in dem himmelblauen Meereswasser erstreckt sich ein wunderschönes Korallenriff mit herrlichen Tauchgründen wie Boca de las Esponjas, El Salto, El Cañón de los Aguajíes und andere.
Große Attraktionen im Naturtourismus Weitere sehr gefragte Naturattraktionen sind der Naturpark Bahía de Naranjo und die Bergregion Cuchillas del Toa mit dem Naturpark Alexander von Humboldt, eines der vier von der UNESCO erklärten Biosphärenreservate auf dem kubanischen Archipel. Pinares de Mayarí, ein Naturdenkmal mit ganz besonderem Mikroklima. Es gehört zum Gebirgszug Maniabón mit Erhebungen und Ökopfaden, dem beeindruckenden Wasserfall El Guayabo und dem fast 1000 Meter hohen Loma de la Mensura. An seinem Fuße steht ein gleichnamiges Hotel. Von hier aus kann man den Berg besteigen. Vom Gipfel aus blickt man auf eines der schönsten Landschaftsbilder der Insel. Ein weiterer interessanter Flecken im Nordosten ist Cayo Saetía, ideal für Reittouren, Fahrten im Safari-Jeep durch die Bergwelt, wo diese "Allrounder" an Weißschwanzrotwild, Zebraherden und Populationen anderer seltener Arten der Tierwelt des Landes vorbeifahren. Der Cerro de Yaguajai gilt als ein natürlicher Balkon. Ein Rundblick von hier aus gleitet über den zwischen Palmen- und Kokoshainen liegenden Strand von Guardalavaca. Am Fuße dieser Anhöhe befindet sich Chorro de Maita, die Nachbildung eines Dorfes der Taíno. Hier werden Tänze und Rituale der Ureinwohner dargeboten; auch ist hier das einzige Friedhof-Museum mit Skeletten, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, erhalten.
Der Puls der Region ist in ihren Straßen, an ihren Menschen und in allen Ecken zu spüren Plant man einen Besuch in diese Region des Landes, die voller Traditionen und kultureller Bedeutung ist, sind unbedingt zu empfehlen: die Provinzhauptstadt Holguín, die auch als die Stadt der Parks bekannt ist; der alte Handels- und Fischereihafen Gibara und die Traditionsgemeinde Banes, die auch als archäologische Hauptstadt der Zeit vor der Entdeckung Amerikas gilt. Auf dem Internationalen Flughafen landen in der Hochsaison des Reiseverkehrs nicht weniger als zwanzig mittlere und große Maschinen nach Direktflügen aus Europa und Amerika. Das Territorium besitzt Universitäten, Lehrerbildungsinstitute, medizinische und Sporthochschulen, Theater, Galerien, Textil- und andere Leichtindustrie, Zigarrenfabriken, Nickelerzeugung und Erzförderung, Zuckerfabriken, alte Eisenbahntransportsysteme, Plätze sowie kulturelle und soziale Einrichtungen. Massencharakter tragende kulturelle Ereignisse sind die alljährlich in den ersten Maitagen stattfindenden Romerías de Mayo, der Karneval (im August) und die Iberoamerikanischen Kulturtage (im Oktober). Will der Besucher Menschen kennenlernen, deren Charakter und Gewohnheiten anders als die seinen sind, muß er zuerst das Vertrauen der Bewohner dieser Gegenden gewinnen und kann dann die menschliche Wärme und Offenheit genießen, die die Holguineros auszeichnen und die Eigenschaften eigentlich sämtlicher Bewohner der Insel Kuba sind.